3 Punkte!

Tor in letzter Sekunde entschied „Kellerduell“!


domigerimarco (Small).jpg-GSV Union St. Martin

Die "Väter" des Sieges: Dominik Rothschädl, Gerald Gaisch und Marco Watz

GSV Union Elektro & Sicherheitstechnik Wallner St. Martin i.S. – Flavia Solva 2:1 (0:0)

St. Martin spielte mit: Gaisch Gerald, Gedl Dominic, Fleischhacker Benjamin (K.), Erkinger Manuel (66. Strohmeier Manuel), Strnad Benjamin (86. Nebel Patrick), Aldrian David, Strauß Andreas, Sinnitsch Florian, Ibrahimi Nermin (55. Rothschädl Dominik), Nebel Hanspeter, Watz Marco

Ersatz: Wallner Christoph, Steiner Stefan

SR: Mehmedinovic, 80. Zuschauer

Tore für den GSV: Watz (64., 90+3.)

Kein Spiel auf besonders hohem Niveau welches die knapp 80 Zuschauer zu sehen bekamen. Beide Mannschaften, sichtlich nervös ob der Tabellensituation, versuchten vorerst den Kasten sauber zu halten. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Der GSV zwar bemüht nach vorne zu spielen, ließ sich aber nicht aus der Reserve locken, denn Flavia hat einige schnelle Konterspieler in ihren Reihen. Die einzige nennenswerte Aktion nach einem schönen Spielzug, verzog Dominic Gedl knapp. Flavia kam einmal brandgefährlich vor das Heimtor, setzte den Ball aber über das Tor.

Mit dem ersten guten Spielzug dann das vermeintlich erlösende 1:0 für Blau/Gelb. Der kurz zuvor eingewechselte Dominik Rothschädl setzt sich gut auf der rechten Seite durch, flankt präzise in den Lauf von Marco Watz und dieser setzt den Ball per Kopf unhaltbar in die Maschen. Die „Erlösung“ weckte den Gegner. Praktisch mit dem Anstoß gab es Eckball, ein Flavianer schraubt sich hoch und trifft den Ball beinahe ideal. Den mitgereisten Fans blieb der Torschrei im Halse stecken, denn Gerald Gaisch reagiert blitzschnell und kann den Ball mit einem Superreflex gerade noch über die Latte drehen. Der GSV versucht das 1:0 über die Runden zu bringen und verlegt sich zunehmend aufs Kontern. Leider musst man in der 88 Spielminute ein Gegentor hinnehmen. Langer Ball, Kapitän Benjamin Fleischhacker verschätzt sich, der Stürmer der Gäste kommt an den Ball, Manuel Strohmeier versucht in höchster Not zu klären, trifft aber nur den Gegner knapp außerhalb des 16ers. Der an sich gut agierende Unparteiische zeigt auf den Elfmeterpunkt. Diesmal war Gaisch im Tor machtlos und wieder muss der GSV einen unnötigen Gegentreffer hinnehmen. Als alles schon mit einem Unentschieden rechnete, stach Stürmer Watz noch einmal zu. Wieder ist es Rothschädl der den Ball mustergültig zur Mitte bringt. Watz zieht ab, trifft noch ein Bein des Gegners aber der Ball findet den Weg in die Maschen. Danach war Schluss und St. Martin darf endlich wieder drei Punkte gutschreiben.

Zwar ist man noch immer Vorletzter, aber man hat zumindest den Anschluss ans Mittelfeld gewahrt. Ein spannendes Herbstfinale ist zu erwarten.

Ein Dankeschön an den Matchballspender Fa. Haustechnik Jauk, Ing. Reinhard Jauk, St. Martin.